Sánchez präsentiert Milliardenprogramm für den spanischen Tourismus

| Mallorca |
Regierungschef Sánchez im Moncloa-Palast in Madrid.

Regierungschef Sánchez im Moncloa-Palast in Madrid.

Foto: Palacio de Moncloa

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat am Donnerstag ein Milliarden-Programm zur Unterstützung der coronabedingt angeschlagenen Tourismusindustrie auch auf Mallorca angekündigt.

Es hat einen Umfang von 4,262 Milliarden Euro. Bei der Vorstellung des Programms nahm der Politiker ausdrücklich auf das nun laufende Pilotprogramm auf Mallorca Bezug.

Ein Großteil des Staatsgeldes wird für eine nationale und internationale Werbekampagne ausgegeben, die bald starten soll. Zu dem Plan gehört ferner, dass die Flughafenbetreibergesellschaft Aena Fluggesellschaften Abgaben erlässt. 850 Millionen sollen für die Digitalisierung und die Nachhaltigkeit der Tourismusbranche ausgegeben werden.

"Es wird Zeit, den Tourismus wieder zu reaktivieren", sagte Sánchez in Anwesenheit mehrerer seiner Minister, darunter der Resortchefin für Auswärtige Angelegenheiten Arantxa González Laya. Der Tourismus sei strategisch wichtig und "ein zentraler Bestandteil unseres Lebens", so der Sozialist.

In Bezug auf die Kurzarbeiterregelung "ERTE" äußerte er, dass diese zunächst einmal beibehalten werde, um die Zerstörung von Arbeit zu verhindern. (it)

Kommentar

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Ziegler Hans Georg / Vor etwa 1 Jahr

Majorcus. In welche zukunftsfähige Branche würden Sie investieren? Ich wette, Ihnen fällt nichts dazu ein, außer nur nach Geld aus der EU, welches wir hart erwirtschaften, zu fordern. Seien Sie doch ein gutes Vorbild und steigen auf Pferd und Wagen um. Von was wollen die Menschen auf Mallorca leben, wenn keine Touristen mehr kommen? Ich hätte gerne von Ihnen nachvollziehbare Vorschläge.

Majorcus / Vor etwa 1 Jahr

Da der Giga-Tourismus keine Zukunft hat, wäre es weit sinnvoller mit Hilfe der EU in zukunftsfähige Branchen zu investieren, anstatt eine Klima-Zerstörende Branche länger am Leben zu erhalten. Gegenüber nachfolgenden Generationen nicht vertretbar. Kurzfristige Denke, zu Lasten der Kinder & Enkel.

Alexander / Vor etwa 1 Jahr

Dieses "Sümmchen" ist lächerlich. Ich würde es besser in das marode Gesundheitssystem investieren.