Selva

Das Dorf führt den Wald im Namen

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In Selva geht es entweder bergauf oder berggab. Damit ist gar nicht einmal das Leben in der kleinen Kommune am Fuße des Tramuntana-Gebirges gemeint, sondern die engen Gassen, in denen Besucher den Ort erkunden können. Wie eine spitze Hornplatte auf dem Rücken eines Dinosauriers ragt die Kirche an der höchsten Stelle des langgestreckten Hügels in den Himmel. Von dem Gotteshaus aus gesehen entfaltet sich ostwärts die mallorquinische Ebene Pla in die Ferne bis hin zu den Bergen von Artà und der Bucht von Alcúdia. Westwärts schiebt sich das Hochgebirge der Insel wie ein blaugrauer Riegel in die Sicht. Gerade in den Tagen der Mandelblüte bietet das Rundum-Panorama von Selva idyllische Ausblicke.

Der Name Selva leitet sich vom lateinischen „silva” ab, was Wald bedeutet. Und tatsächlich zählt der Ort zu den waldreichsten Kommunen der Insel. Die Holzproduktion war lange ein wichtiger Gewerbezweig in dem Ort. Weitere Standbeine sind die Leder- und die Tourismusindustrie in Form von Agro-Tourismus-Fincas, also Bauernhöfe mit teils sehr gediegenen Unterkünften.

Selva ist zwar ein Dorf , aber zugleich ein Oberzentrum von drei weiteren Dörfern, die allesamt als die ländlichsten Gemeinden der Insel gelten. Es sind Moscari und Caimari sowie Biniamar. Hier spielt auch noch die Landwirtschaft eine große Rolle. Vor allem Caimari hat sich als Zentrum der Olivenöl- Produktion einen Namen gemacht. Wer will, kann die Tropfen direkt in der Verkaufsstelle an der Landstraße probieren.

Orte in der Nähe

MANCOR DE LA VALL - VISTA GENERAL DEL CAMPANARIO DE LA IGLESIA DE SANT JOAN BAPTISTA.

Ein versteckteres Bergdorf als Mancor de la Vall ist auf Mallorca nur schwer zu finden. Wie der Name schon sagt, liegt der Ort in einem Tal an den östlichen Ausläufern des Tramuntana-Gebirges und ist von außen so gut wie nicht einsehbar. Bei einer Ausnahme: Vom heimischen Klosterberg Santa Llúcia, das hoch über dem Dorf thront, mehr...

Die Stadt Inca ist neben Palma und Manacor die drittgrößte Stadt der Insel, wenn man die bevölkerungsreichsten Landkommunen Calvià, Llucmajor und Marratxí außer Acht lässt. Wie kaum ein anderer Ort auf Mallorca hat Inca einen positiven Wandel vollzogen: Früher galt die Stadt im Inselinnern als gesichtslose Ansammlungvon Häusern und Produktionshallen. Denn in der sogenannten „Lederstadt” wurde mehr...

Lloseta ist ein Ort für Wiedergeborene. Schon in den 1970er Jahren verkündete eine deutsche MM-Leserin in einem zugesandten Artikel,wie sie in dem Dorf am Fuße der Tramuntana auf ein Haus am Ortsrand gestoßen war, in dem sie bereits im 19. Jahrhundert in ihrem Vorleben gewohnt hatte. Sehr esoterisch, aber bitte,warum auch nicht? Das Ortsbild selbst ist mehr...

Seine außergewöhnlichsten Schätze hütet das Dorf Campanet nicht im Ort selbst, sondern in seinem bergigen Umland am Fuße der Serra de Tramuntana. Es ist zum einen die artesische Quelle „Ses Fonts Ufanes”, auf Deutsch, die „prächtigen Quellen”. Ihr Wasser entspringt im Eichenwald des Landgutes Es Gabellí Petit. Das Vorkommen sprudelt reichlich, doch nur nach anhaltenden Regenfällen. mehr...

Restaurants in der Nähe

Santi Taura, Chef des gleichnamigen Restaurants.

Das vom Restaurant angebotene Konzept ist einfach: Ein einzigartiges Degustationsmenü für jeden, das wöchentlich geändert wird. Es besteht aus drei Vorspeisen, Fisch, Fleisch und Desserts. Zusätzlich kann das Menü mit dem Käsewagen ergänzt werden. mehr...

Das Restaurant befindet sich auf der oberen Etage des Einkaufs- und Freizeitkomplexes Festival Park. Gute Hausmannskost mit saisonalen Zutaten. Ideal zum Essen mit der Familie nach oder vor dem Kinobesuch. mehr...

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